Khaya
Botanische Bezeichnung:Khaya ivorensis A. Chev., Khaya klainei Pierre.; Familie: Meliaceen
Handelsnamen:Khaya Mahagoni, Afrikanisches Mahagoni - Deutschland
Khaya - USA
African mahogany - Großbritannien
Acajou afrique - Frankreich, Belgien
Afrikaans mahonie - Niederlande
Mogano africano - Italien
Vorkommen:Afrika: Äquatorialguinea, Elfenbeinküste, Gabun, Ghana, Kamerun, Nigeria;
für Khaya anthotheca außerdem: Angola, Kongo, Liberia, Uganda, Zaire und Zentralafrikanische Republik
Austauschhölzer:Amerikanisches Mahagoni, Sipo, Tiama, Cedro, Bossé und Sapelli, teils auch Rotes Meranti und Niangon (je nach Verwendung).
Holzmerkmale:Splint und Kernholz sind stark unterschiedlich. Der Splint ist sehr schmal und cremefarbig. Das Kernholz ist hell rotbraun, an der Luft stark nachdunkelnd, mit schwachem Goldschimmer. Im Längsschnitt ist das Holz grob nadelrissig. Poren sind ziemlich deutlich sichtbar, desgleichen die Markstrahlen. Das Holz ist mittelhart, ziemlich leicht und von gleichmäßiger Struktur, nur schwach widerspänig.
Verwendung:Furnierholz
Ausstattungsholz
Konstruktionsholz
Bautischlerholz
Spezialholz und sonstige Verwendung:
- Musikinstrumentenbau
- Holzbauten
- Behälterbau
- spezielle Veredelungen
Rohdichte [kg/m³]:450...510...620
Darrdichte [kg/m³]:420...470...570
Druckfestigkeit [N/mm²]:36...46...58
Biegefestigkeit [N/mm²]:36...87...126
Elastizitätsmodul [N/mm²]:ca. 10000
Bearbeitung:Mechanisch: gut
Trocknung: gut
Verklebung: gut
Oberflächenbehandlung: gut
Sonstiges: Holz biologisch wirksam: Dermatitis; Hölzer geringerer Dichte nicht überdämpfen
Holzfehler:Krümmungen, Unrundheit, Kernverlagerungen, Brittleheart, Faserstauchungen und Faserbrüche, Beulen, Lianenwuchs
Dauerhaftigkeit:Splintholz gering; Kernholz gut, ziemlich pilz- und insektenfest; nicht witterungsfest


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