Moabi
Botanische Bezeichnung:Baillonelle toxisperma Pierre., Mimusops djave Engl.; Familie: Sapotaceae
Handelsnamen:Moabi - Frankreich, Großbritannien
Vorkommen:Westafrika: Nigeria, Kamerun, Gabun, Kongo, Cabinda (Angola), Zaire; besonders häufig in Ost-Gabun
Austauschhölzer:Moabi teilweise für Afzelia, Angelique, Iroko, Keruing, Makore/ Douka, Niangon, Red Balau, Rotbuche (ehem. behandelt), Sipo; die schwereren Arten teilweise für Azobe (Bongossi), Tali und Yellow Balau.
Holzmerkmale:Splint und Kernholz stark unterschiedlich. Der Splint hat eine Stärke von 4 - 6 cm und ist hellrosa bis weiß. Das Kernholz variiert von altrosa bis braunrosa, bzw. mahagonirot bis rötlichgrau. Moabi hat meist einen matt seidenartigen Glanz und moirée. Es ist ziemlich glatt- und langfaserig, geradwüchsig, von dichter und feiner Struktur, mittelhart, ziemlich schwer, elastisch und druckfest. Dekorativ, mäßig schwindend.
Verwendung:Furnierholz
Ausstattungsholz
Konstruktionsholz
Bautischlerholz
Spezialholz und sonstige Verwendung:
- Musikinstrumentenbau
- Sportgeräte
- Holzbauten
Rohdichte [kg/m³]:730...830...900
Darrdichte [kg/m³]:700...780
Druckfestigkeit [N/mm²]:57...69...86
Biegefestigkeit [N/mm²]:130...150...180
Elastizitätsmodul [N/mm²]:15000...15400
Bearbeitung:Mechanisch: gut
Trocknung: gut, aber langsam und kontinuierlich
Verklebung: gut
Oberflächenbehandlung: gut
Sonstiges: Holz biologisch wirksam: Schleimhautreizungen; feuchtes Holz korrodiert mit Metallen
Holzfehler:Krümmungen, Unrundheit, Kernverlagerungen, Beulen, Risse, oxydative Verfärbungen, Farbfehler, Fäulen überwiegend im Splintholz, Fraßgänge
Dauerhaftigkeit:Gut


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